Zeittafel
der
"Interessengemeinschaft Pro Geocaching in den Wäldern Braunschweigs"

Datum Ereignis
2017-09-20 Gründung der Interessengemeinschaft auf dem 163. Braunschweiger GC Stammtisch (GC7BKMQ). Auf dem Event traten die ersten 19 Geocacher der Interessengemeinschaft bei. Um der Nachfrage nach Beitrittserklärungen gerecht zu werden und die Interessengemeinschaft bekannt zu machen, wird die Erstellung einer Internetseite beschlossen.
2017-09-21 Diese Internetseite geht in rudimentärem Umfang online.
2017-09-22 Ankündigung unserer Bedenken und Anregungen durch ein Schreiben an die Stadt Baunschweig.
2017-09-27 Absenden der Bedenken und Anregungen per Briefpost an die Stadt Braunschweig.
2017-09-30 Die rudimentäre Internetseite wird erweitert.
2017-10-08 Neues Menü "auch betroffen" mit Untermenü Köln
2017-10-19 Bericht über den aktuellen Stand zu den "Bedenken und Anregungen per Briefpost an die Stadt Braunschweig" vom 2017-09-27 auf dem 164. Braunschweiger GC Stammtisch (GC7CY20).
2017-10-21 Einrichtung des Menüpunktes "Stadt Braunschweig" mit den Dokumenten, die die Stadt Braunschweig von ihrer Seite genommen hat.
2017-10-14 Waldforum-Juniortag: „Geocaching – Der Natur auf der Spur“, für Kinder von 8 bis 14 Jahren
2018-03-15 Bürger-Information zur Einarbeitung der Bedenken und Anregungen in den Entwurf der Verordnung um 19 Uhr im Bürgerhaus Mascherode, Salzdahlumer Str. 312

Nachdem wir fristgerecht zum 2. Oktober 2017 unsere Bedenken gegen das Verbot des Aufsuchens und Versteckens von Geocaches aus dem Entwurf der Verordnung zur Sicherstellung des Gebietes "Mascheroder und Rautheimer Holz" als Naturschutzgebiet schriftlich eingereicht haben, ist die Stadt Braunschweig Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz erst Anfang März wieder gegenüber der Öffentlichkeit aktiv geworden und hat zu einer Bürger-Informationsveranstaltung eingeladen, die am 15.03.2018 um 19 Uhr im Bürgerhaus Mascherode stattfand.

An dieser Veranstaltung hat Jens (dojegeo) als Vertreter unserer Interessengemeinschaft teilgenommen.

Im ersten Vortrag wurde der neue überarbeitete ENTWURF Verordnung über das Naturschutzgebiet "Mascheroder- und Rautheimer Holz" der Stadt Braunschweig (NSG BR 153) mit Stand 14.03.2018 vorgestellt, unter anderem wurde hierbei auch die Änderung zum Thema Geocaching erwähnt.

Der jetzige Stand ist, dass der im Entwurf Stand 09.08.2017 unter § 3 Verbote Punkt 16 angeführte Passus, der das Aufsuchen und Verstecken von Geocaches untersagt, nicht mehr vorhanden ist.

Vielmehr ist nun das Aufsuchen und Verstecken von Geocaches mit vorheriger Zustimmung der Naturschutzbehörde erlaubt.

Der entsprechende Text ist zu finden unter:

§ 4 Freistellungen

(2) Freigestellt sind

11. das Aufsuchen und Verstecken von Geocaches mit vorheriger Zustimmung der Naturschutzbehörde

Da die o. a. Formulierung missverständlich ist, sodass man auch folgern kann, dass für jedes Aufsuchen auch eine Genehmigung erforderlich ist, haben wir mit Schreiben vom 19.03.2018 die entsprechenden Fragen gestellt.

Hierzu haben wir am 26.03.2018 eine telefonische Stellungnahme bekommen. Einer der Mitverfasser des Entwurfes teilte mit, dass mit der einmaligen Zustimmung für das Verstecken eines Caches auch die pauschale Zustimmung für das weitere Aufsuchen gegeben und so auch in der zur endgültigen Verordnung gehörenden Ausführungsbestimmung dargestellt wird, den entsprechenden Text werden wir in Kürze erbitten.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass sich die Angelegenheit immer noch in der durch die Fachbereiche ausgeführten Planungsphase befindet. Die Erlaubnis ist erst in trockenen Tüchern, wenn sie durch den Rat der Stadt Braunschweig abgesegnet ist und im Amtsblatt veröffentlicht wurde.

Nach dem offiziellen Teil der Infoveranstaltung hatte Jens noch Gelegenheit mit dem Leiter der Abteilung Umweltschutz der Stadt Braunschweig zu sprechen. In diesem Gespräch betonte Herr Gekeler, dass es nur unserem engagierten und fachkundigem Vorgehen zu verdanken ist, dass es Seitens der Behörde zu einer Änderung gekommen ist.

Auch in dem Gespräch mit dem Mitverfasser der Verordnung ist zum Ausdruck gekommen, dass eine partnerschaftliche Zusammenarbeit gewünscht wird.

Wir haben dabei vereinbart, dass wir in einem ersten Schritt die durch die Verordnung betroffenen Caches ermitteln und uns mit den Ownern wegen einer Umlegung oder Auflösung in Verbindung setzen. Hierzu laufen zurzeit die Vorbereitungen.

Die zugehörigen Dokumente findet Ihr unter Stadt Braunschweig.

2018-04-11 Auf dem 170. Braunschweiger GC Stammtisch (GC7JJYP) wurden die Teilnehmer über die Neuheiten und die Fassung des Verodnungsentwurfes mit Stand 2018-03-14 informiert.
2018-04-24

Abstimmungsgespräch zwischen WILZI und der Stadt Braunschweig / Abteilung Naturschutz

Abwicklung der aktiven Caches, die sich im zukünftigen Schutzgebiet befinden

Es wurde berichtet, dass inzwischen auch eine Einigung mit den Besitzern, der Forstgenossenschaft Mascherode, zustande gekommen ist. Im nächsten Schritt wird die Verordnung dem Stadtbezirksrat 213 Südstadt-Rautheim-Mascherode vorgelegt und danach vom Planungs- und Umweltausschuss der Stadt Braunschweig beschlossen, sodass es im Juli /August zur Veröffentlichung kommen könnte.

Zu diesem Termin sollten alle Caches, die sich im fraglichen Gebiet befinden entfernt sein. Hierzu werden wir die Owner ermitteln und anschreiben.

Abwicklung der Genehmigung neu gelegter Caches

Seitens der Naturschutzbehörde wird davon ausgegangen, dass eine Genehmigung in der Regel ohne eine Ortsbegehung stattfinden wird, da das gute Kartenmaterial eine solche Vorgehensweise zulassen kann.

Caches können auf allen Wegen, die auf der beigefügten Karte zur Begehung freigegeben sind, gelegt werden, auf den stadtnah gekennzeichneten wegen auch innerhalb der 10 - Meter-Zone außerhalb des Weges. Von uns wurde angeregt "auf den Wegen" so zu definieren, dass analog der Vorgaben der Reviewer zum Erreichen eines Caches ein Fuß den Weg noch berühren muss. Wegen der hohen Specht-Population wurde darauf hingewiesen, unbedingt Baumhöhlen als Verstecke zu meiden.

Planung der Ausweisung weiterer Natura2000-Gebiete im Bereich der Stadt BS

Zurzeit ist mit der Planung der Ausweisung eines weiteren Gebiets in einem Teil des Thuner Holzes begonnen worden ( ca. ¼ der Gesamtfläche). Danach sind keine weiteren Maßnahmen für das Natura2000 Projekt in und durch die Stadt mehr geplant.

Informationen über die Planungen des Landkreises Wolfenbüttel im Bereich des Mascheroder / Rautheimer Holz

Die Naturschutzbehörde Braunschweig berichtet, dass es vor Kurzem ein Treffen mit der Naturschutzbehörde Wolfenbüttel gegeben hätte, die weitaus mehr Projekte dieser Art zu betreuen hat, und zurzeit den Bereich der Herzogsberge in der Planung hat.

Nach ersten Informationen ist auch in den Wolfenbüttelern Natura2000-Gebieten kein allgemeines Cache-Verbot geplant. Für die einzelnen Projekte soll es öffentliche Auslegungen, bzw. Anhörungen geben. Hier schlagen wir vor, dass die Wolfenbütteler Cacher frühzeitig diese Termine erfragen, um ggf. mitwirken zu können.

Cito

Die Naturschutzbehörde Braunschweig steht der Idee gemeinsam Citos in Waldgebieten zu veranstalten positiv gegenüber. Wir als Interessengemeinschaft werden hier am Ball bleiben.

2018-04-28 Auf dem 118/365 Fam. Scherbelberg : Wieder Frühling (GC7JG2Y) wurden die Teilnehmer über die Neuigkeiten aus dem Gespräch vom 2018-04-24 informiert.
2018-05-01 Die Internetseite wurde um das Menü "Nachbarn" mit den Nachbarkommunen erweitert.
2018-06-05

Informationsveranstaltung des Landkreises Wolfenbüttel für geladene Interessengruppen
Informiert wird über die Umwandlung der Teile des Landschaftsschutzgebietes im Bereich Herzogsberge bzw. FFH-Gebiet Nr. 365 in ein Naturschutzgebiet.
Außerdem wird vor Einleitung des förmlichen Beteiligungsverfahren über die Planungen zum Landschaftsschutzgebiet an der Grenze zur Stadt Braunschweig bei Mascherode informiert.
Die IG ProWaldCache ist namentlich eingeladen worden.

In der Informationsveranstaltung sind folgende für Geocaching relevanten Absichten bekannt gegeben worden.

Das FFH-Gebiet 365 wird in ein Landschaftsschutzgebiet (LSG) umgewandelt. Dieses umfasst auch Gebiete zwischen den Fragmenten des FFH-Gebietes 365. Der Kernbereich der Herzogsberge wird in ein Naturschutzgebiet umgewandelt.

Für das gesamte LSG besteht eine Anzeigepflicht für das Legen von Geocaches. Die Anzeige ist gebührenfrei. Nur in der Schutzzone I des LSG gilt ein Wegegebot in der Zeit vom 01. April bis zum 31. Oktober. Daraus folgt, dass im gleichen Zeitraum keine Geocaches abseits der Wege gelegt oder gesucht werden dürfen. Für ganzjährig verfügbare Caches ist daher das Wegegebot einzuhalten.

2018-07-19

Von der Stadt Braunschweig, Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz Abt. Umweltschutz, Untere Naturschutzbehörde haben wir inzwischen die Information erhalten, dass nun eine beschlussfähige Verordnung über das Naturschutzgebiet „Mascheroder- und Rautheimer Holz“ (NSG BR 153) vorliegt.

Diese wird nach der Sommerpause dem Stadtbezirksrat 213 Südstadt-Rautheim-Mascherode vorgelegt und danach vom Planungs- und Umweltausschuß der Stadt Braunschweig beschlossen. Zurzeit wird davon ausgegangen, dass die Verordnung dann zum Ende des Jahres in Kraft gesetzt wird.

Letzte Aktualisierung / last update: 2018-07-28